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Flazverlegung Samedan



Hochwasserschutz Samedan, Flazverlegung und Renaturierung En waren in den Jahren 2002 bis 2005 ein Grossprojekt der Gemeinde Samedan. Teile des Dorfes Samedan waren bei Hochwasser der Flüsse En und Flaz nur ungenügend geschützt. Mit der Verlegung des Flaz in einen neuen natürlichen Flusslauf zwischen Punt Muragl und Cravatscha konnte diese Gefahr endgültig behoben werden.Mit dieser Flussumlegung entstand auf einer Länge von 4800 Metern ein neues Gerinne mit natürlichem Lauf und Auenlandschaften sowie diversen Brückenbauwerken für Kantonsstrasse, Rhätische Bahn und Flurwege.
In meiner damaligen Funktion als Sitzleiter Engadin der Firma Lazzarini war ich als Mitglied der Hochwasserschutzkommission bei der Ausarbeitung der Lösung einer Flussverlegung beteiligt. In der Ausführungsphase als Gesamtprojektleiter für Brückenbauten sowie des Hauptloses Flazumlegung an der Projektrealisierung an massgebender Stelle eingebunden.

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Instandsetzung Viadukt Val da Pila

Der an der Berninalinie und in der Zwischenzeit zum Unesco Weltkulturgut gehörende Viadukt Val da Pila wies starke Beschädigungen auf, da ein Widerlager auf einem instabilen Rutschhang gründete. Um das Bauwerk dauerhaft instandsetzen zu können, musste das statische System geändert und das Widerlager vom hang entkoppelt werden.
Der Viadukt mit einer Länge von 55 Metern und einer Höhe von 20 Metern liegt auf 1800 m ü. M. rund 1 km nördlich der Station Cavaglia. Da die Baustelle fern jeglicher Zufahrten liegt, konnten sämtliche Materilatransporte nur mit der Bahn durchgeführt werden. Die Bauarbeiten wurden unter voller Aufrechterhaltung des Bahnbetriebes in der Bausaison 2004 ausgeführt. Mit einer speziellen Hilfsbrücke von 13 Metern Länge, welche in der Nacht umgesetzt wurde, konnte der vorgespannte Schottertrog in vier Etappen von 12 Metern Länge erstellt werden.
Die Unterfangung und der Umbau des stark beschädigten Widerlagers Cavaglia war die schwierigste Aufgabe. Sie erfolgte in genau vorgegebenen Etappen und verlief parallel zum Neubau des Schottertroges während 6 Monaten.

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Neubau einer Villa im Gebiet Suvretta in St. Moritz



Der Rückbau eines bestehenden Hauses mit dem anschliessenden Baugrubenaushub in einer rückverankerten Rühlwand mit einer Länge von 90 Metern dauerte eine ganze Bausaison. Der Abtransport des Aushubmateriales über eine Steilböschung mit anschlies-sendem Verlad auf LKW's war eine Projektauflage.
Der ganze Bau in einer sehr heiklen Zone mit einschneidenden Auflagen bezüglich Lärm und Landschaftschutz verlangte eine weitsichte Planung und eine entsprechende Bauplatzinstallation. Viele Bauteile, wie die unterirdische Garagezufahrt sind nicht mehr sichtbar.
Die Erstellung eines Trockenmauerwerkes mit den ganzen Stürzen und Leibungen ist die Visitenkarte des Baumeisters. Die Auswahl der Steine und deren Verbund mit dem tragenden Mauerwerk eine besondere Herausforderung. Das ganze Bauwerk wurde über drei Bausaisons ertellt.

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Engadinerstrasse Scuol Nairs bis Ardez Tasna

Der Ausbau der Engadinerstrasse zwischen Scuol und Ardez in den Jahren 1998 bis 2005 erfolgte in mehreren Baulosen. Die beiden Zonen Nairs und Tasna haben als Gemeinsamkeit eine schwierige Geologie und liegen in Rutschzonen.
Die Verbreiterung und Begradigung der Engadinerstrasse erfolgte talseits mit Lehnenbrücken. Die Lehnenkonstruktionen besitzen ein geringeres Gewicht wie Stützmauern und sind daher in diesen Rutschzonen das best geeignete Sicherungselement. Bergseits wurde mit gesicherten und begrünten Steilböschungen zusätzlicher Raum gewonnen. Mit permanenten Verankerungen mussten diese Böschungen teilweise zusätzlich gesichert werden. Die Bauabläufe mit den entsprechenden Installationen stellten hohe Anforderungen an die ausführende Unternehmnung. Die schwierige Geologie führte zu diversen Projektänderungen und Anpassungen. Die Brückenpfeiler und Widerlager gründen mittels Schächten in gesundem Fels. Schwierige geometrische Formen der Brückenträger stellten hohe Anforderungen an Lehrgerüst und Schalkonstruktionen.

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Brückenneubau im Val Tasna der Rhätischen Bahn


Der Tasnaviadukt befindet sich 2.5 km nach der Station Ardez im Rutschgebiet des Tasnagrabens unmittelbar am Eingang des Tasna-tunnels. Der Viadukt mit einer Länge von 38 Metern überquert den Tasnabach und liegt in einem Gebiet, das nur mit Bahntransporten erreichbar ist. Beim fahrplanmässigen Zugbetrieb waren keine Konzessionen möglich, sodass alle Baustellentransporte in der Nacht erfolgen mussten.Das neue Brückenbauwerk besteht aus einer einfachen Plattenbalkenkonstruktion. Das Lagerungskonzept ergab sich aus der Problematik der Hangverschiebungen mit jeweils zwei allseitig beweglichen Topflagern auf den Widerlagern. Die neue Brücke wurde neben dem bestehenden Viadukt. Ein starkes Unwetter zerstörte im August 2005 den Viadukt. Mit einem Notprogramm wurde der Einschub der 7500 KN schweren Brücke auf den eigenen Lagern vorgezogen. Die kritischen Punkte beim Verschub waren die Verkippungen zwischen den provisorischen und den definitiven Widerlager sowie die Ungewissheit, wie sich die neuen Widerlager bei erstmaliger Lastaufnahme verhalten würden.

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Folgemassnahmen N20/N4 Region Mutschellen


Mit der Eröffnung der N4 im Knonaueramt und der Westumfahrung Zürich waren verschiedene ergänzenden Baumassnahmen auf dem Autobahnzubringer in der Region Mutschellen geplant. Als eine der letzten Baumassnahmen war der Ausbau der Sädelstrasse zwischen Zufikon und dem Beginn der Umfahrung Arni geplant.
Der ganze Neubau des 2.7 km langen Zubringers mit einem Kreisel in Berikon und zahlreichen Kunstbauten musste während einer neun monatigen Strassensperre realisiert werden. Neben dem eigentlichen Strassenbau mussten verschiedene ökologische Aus-gleiche umgesetzt werden. Mit Kleintierdurchlässen, Feuchtmulden und Magerwiesen wurde auf die umgebende Natur Rücksicht genommen.
Bei den verwendeten Baumaterialien gelangten wenn immer möglich Recyclingprodukte (RC-Kies, Kaltmischfundation,..) zum Einsatz. Pünktlich vor Weihnachten 2007 konnte die Sädelstrasse als leistungsfähiger Zubringer dem Verkehr wieder übergeben werden. Der gesamte Neubau wurde ohne Deckbelag in weniger wie einem Jahr realisiert.

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